E-Bike fahren – Sicher mit E-Power unterwegs
E-Bikes boomen: Die Verkaufszahlen nehmen rasant zu, jährlich werden zehntausende E-Bikes verkauft. Rasant ist auch die Geschwindigkeit, die ein E-Bike erreichen kann. Analog zu den Verkäufen nehmen auch die schweren Unfälle zu. 2020 verunfallten bereits 536 Personen mit dem E-Bike schwer oder tödlich. 2019 waren es noch 366.
Das Tragen eines Velohelms ist bei schnellen E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h obligatorisch. Aber auch auf langsameren Modellen mit Tretunterstützung bis 25 km/h empfiehlt die BFU, einen Helm zu tragen.
Ein E-Bike fährt bei gleichem Kraftaufwand deutlich schneller als ein herkömmliches Velo. Dies führt zu einem ungewohnt langen Bremsweg und es bleibt weniger Zeit, auf Unerwartetes zu reagieren.
Wie bei allen anderen Zweirädern auch übersehen andere Verkehrsteilnehmer E-Bikes leicht oder nehmen sie zu spät wahr. Zudem besteht Verwechslungsgefahr: Ein herkömmliches Velo ist auf den ersten Blick kaum von einem E-Bike zu unterscheiden. Das Tempo von E-Bikes wird deshalb oft unterschätzt.
Deshalb ist es sehr wichtig, mit dem E-Bike defensiv und vorausschauend zu fahren. Bessere Sichtbarkeit erhöht die Sicherheit ebenfalls. Dazu gehört das Fahren mit Licht am Tag. Per 1. April 2022 ist das für alle E-Bikes Pflicht. Auf dem E-Bike empfiehlt sich ausserdem auch tagsüber das Tragen einer Leuchtweste.
