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Dankeschön Josef Maier!

Heute verabschiedet sich Josef Maier von seinen Kunden und der Bevölkerung in der Bürgerhalle Tägerwilen. Nach 34 Jahren geht damit für ihn eine erfolgreiche Laufbahn und für Tägerwilen eine ausserordentliche Ära zu Ende. Unser Dorf hat dem ehemaligen Leiter der Raiffeisenbank Tägerwilen sehr viel zu verdanken.

1987 übernahm Josef Maier die operative Verantwortung der kleinen Raiffeisenbank Tägerwilen – einzige Angestellte: eine Lernende. Unter seiner Leitung durchlief das Institut eine atemberaubende Entwicklung zu einer der grössten der rund 250 Raiffeisenbanken der Schweiz. Von 20 Millionen Franken Bilanzsumme auf weit über zwei Milliarden. Mit der Bank wuchs nicht nur Tägerwilen fast symbiotisch, sondern auch viele Unternehmen in der Region. Viele Personen fanden im prosperierenden Unternehmen eine interessante Arbeitsstelle mit einem verlässlichen Arbeitgeber und zahlreichen Lernenden wurde die Möglichkeit für einen erfolgreichen Start in ihr Berufsleben ermöglicht. Mitunter profitierten auch die öffentlichen Körperschaften finanziell vom Wachstum und dem Erfolg der Bank im Dorf. Vereine, Veranstalter und weitere Engagierte in unserem Dorf durften auf die grosszügige Unterstützung der Raiffeisenbank zählen. Und dies alles ist noch immer so. Unter Josef Maier wurden bleibende Werte geschaffen.

Das Bonmot mit den vier M – man muss Menschen mögen – erklärt einen Teil des Erfolgs von Josef Maier. Sein Markenzeichen ist seine unkomplizierte und pragmatische Art im Umgang mit seinen Kunden und Geschäftspartnern, denen er stets auf Augenhöhe begegnet. Auf sein Wort war und ist Verlass. Mit diesen Qualitäten bildete sich die Grundlage jeglichen Geschäftens, die jeder und jede – ob Privatperson oder UnternehmerIn – besonders von einem Banker erwartet: Vertrauen.

Für das erfolgreiche Wirken und die wunderbare Zeit in Tägerwilen gebührt Josef Maier unsere Anerkennung und unser Dank. Im Namen der Tägerwilerinnen und Tägerwiler wünschen wir ihm viel Glück, Erfüllung und gute Gesundheit für die kommende Zeit als «Pensionär», als den wir ihn uns nicht wirklich vorstellen können.

Gemeinderat Tägerwilen