Erstellen der Steuerrechnungen

Provisorische Rechnung

Die Staats- und Gemeindesteuern vom Einkommen und Vermögen natürlicher Personen werden in jeder Steuerperiode provisorisch bezogen. Die provisorische Steuerrechnung wird nach Massgabe des mutmasslich geschuldeten Steuerbetrages ausgestellt. Dabei können insbesondere die letzte Steuerrechnung oder die Selbstdeklaration berücksichtigt werden.

Die Zahlungstermine der provisorischen Steuerraten sind für die 1. Rate der 31. Mai, für die 2. Rate der 31. August und für die 3. Rate der 31. Oktober der Steuerperiode.

Die Höhe der provisorischen Rechnung sollte durch die Steuerpflichtigen oder deren Vertreter kontrolliert werden. Entspricht die Rechnung nicht den tatsächlichen Verhältnissen, empfehlen wir beim Steueramt eine Anpassung zu beantragen: Anpassung_Prov_Rechnung_Antrag_jahresneutral  [PDF, 33.0 KB]

 

Schlussrechnung

Die Schlussrechnung (definitive Rechnung) der Staats- und Gemeindesteuern setzt immer eine rechtskräftige Veranlagung voraus. Eine zuvor zugestellte provisorische Rechnung wird durch die Schlussrechnung ersetzt. Die Schlussrechnung wird dem Steuerpflichtigen nach Rechtskraft der Veranlagung zugestellt.

Mit der Schlussrechnung werden Ausgleichszinsen zu Gunsten und zu Lasten der Steuerpflichtigen berechnet. Bisher erfolgte Ratenzahlungen werden an die veranlagte Steuer angerechnet. Zuviel bezahlte Beträge werden zurückerstattet und Fehlbeträge in Rechnung gestellt.

Die gesetzliche Zahlungsfrist der Schlussrechnung beträgt 30 Tage. Nach Ablauf dieser Frist wird der säumige Steuerpflichtige gemahnt. Gleichzeitig werden auf der ausstehenden Steuerforderung Verzugszinsen berechnet. Falls Sie eine Steuerforderung nicht innert der Zahlungsfrist begleichen können, kann bei unserer Finanzverwaltung ein Stundungsgesuch gestellt werden.

 

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